Sonntag, 25. Juni 2017

"Autoreninterview" mit Cornelia Kiener


Die liebe Cornelia hat sich dieses mal meinen Fragen gestellt und es hat echt Spaß gemacht Ihre Antworten zu lesen.


Wolltest Du schon immer Autor/in werden?
Das ist eine gute Frage. Nein, ich denke zumindest als Kind hatte ich solche Gedanken nicht. Das kam erst später, da war ich Anfang 20 und in der Ausbildung. Da habe meine erste Kurzgeschichte veröffentlicht.

Welches Genre bevorzugst du und warum?
Eindeutig Horror. Den lese ich auch am liebsten. Ich war eigentlich schon immer angetan davon. Früher schon habe ich mir sämtliche Draculafilme mit Christopher Lee angesehen und heute auf DVD.

Was genau hat Dich zum schreiben animiert?
Meine Ausbilderin damals. Wir hatten uns über Romane unterhalten und ich hatte da bereits angefangen zu schreiben. Irgendwann meinte ich: „Also so Romane wie Stephen King oder so glaube ich könnte ich nicht schreiben.“ Darauf hin sah mich meine Ausbilderin an und sagte: „Warum nicht? Versuche es einfach mal. Denn die Fantasie dazu hast du nämlich.“

Wie heißt dein aktuelles Buch?
Aktuell im Sinne von „Auf dem Markt“ ist „Das Schicksal der Jägerin“. Der zweite Teil ist jedoch bereits im Verlag und geht die nächsten Tage ins Lektorat. Titel verrate ich noch nicht. Wenn alles gut läuft, kommt er dieses Jahr vielleicht noch raus.

Warum ein Buch über Vampire?
Die haben mich schon immer fasziniert. Wie schon erwähnt habe ich mir alle Draculafilme angesehen und lange Jahre die Serie John Sinclair gelesen. Da waren oft sehr gute Vampirgeschichten dabei und ich dachte mir damals schon. Mann, so was möchte ich auch mal schreiben können. Mittlerweile habe ich eine umfassende Sammlung an Vampirfilmen und -romanen

Wie gestaltest du deinen Arbeitstag?
Ich schreibe ausschließlich am Wochenende und das sehr früh. Ab 05:00 Uhr bin ich oft schon von alleine wach und weiß, heute geht was. Dann mache ich mir Kaffee und fahre den PC hoch. Geschrieben wird dann so 2-3 Stunden, länger nicht. Dasselbe wiederholt sich am Sonntag.

Hast Du ein Vorbild und wenn Ja wen und warum?
Vorbild würde ich es nicht nennen, eher einen Mentor und guten Freund. Rainer Wekwerth. Er ist selbst Schriftsteller und gibt Schreibkurse. Rainer hat mich auf meinem Weg der Schrifttstellerei ein gutes Stück weitergebracht. Von ihm habe ich sehr viel gelernt und er ist einfach auch ein unglaublich toller Mensch. Er steht mir auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite. Das finde ich so toll.

Was genau hältst du von Buchbloggern und deren „Arbeit“ ?
Ich gestehe, ich weiß über deren „Arbeit“ im Grunde zu wenig und habe bisher auch zu wenig direkten Kontakt zu Buchbloggern. Ich glaube aber, dass sie einen jungen Autor zumindest etwas voranbringen können. Vermutlich sogar mehr, als ich mir vorstellen kann. Wie gesagt, ich habe leider noch zu wenig Erfahrung auf diesem Gebiet.

Woher genau nimmst Du die Idee zu Deinen Büchern / Buch?
Die Idee meines Erstlings stammt ein wenig aus meiner damaligen Kurzgeschichte und meiner Ausbildungszeit. So richtig entwickelt haben sich meine Romanideen erst vor circa 5 Jahren, als ich angefangen habe meinen heutigen Roman komplett zu überarbeiten. Ich gestehe, ich war anfangs ziemlich planlos. Erst durch die Hilfe einer Lektorin, eines Freundes aus Österreich und Rainer Wekwerth hat der Roman ein Gesicht bekommen.
Ich habe mich jedoch auch von anderen Vampirreihen und -filmen ein wenig inspirieren lassen. Wer den Roman aufmerksam liest und im Genre bewandert ist, dem werden diese Dinge auffallen. Mittlerweile habe ich eine sehr genaue Vorstellung wohin die Serie gehen soll.

Hast du Dich bei der Ausgestaltung der Charaktere an realen Personen orientiert ?
Ja, aber eben nur orientiert. In Nadine zum Beispiel steckt ein wenig was, von mir drin. Von meiner Freundin durfte ich auf Nachfrage deren Namen verwenden, weil er so gut zum Charakter gepasst hat.

Gibt es auch mal „Schreiblockanden“ und wie gehst Du damit um?
Nicht mehr so extrem wie früher, aber teilweise schon noch. Fast schlagartig verschwunden sind sie durch den Tipp von Rainer, mir feste Schreibzeiten einzurichten. Das hat echt super funktioniert. Mein Unterbewusstsein hat sich sehr schnell darauf eingestellt. Mittlerweile gibt es Gründe, wenn nichts vorangeht. Urlaub zum Beispiel. Wenn ich Urlaub habe, schreibe ich kein einziges Wort. Manchmal braucht es einfach eine Pause bzw. Zeit, bis sich bestimmte Dinge oder Szenen entwickeln. Mittlerweile gebe ich meinem Roman diese Zeit auch. Ich habe gelernt Geduld zu haben. Wenn es nicht geht, darf ich es nicht erzwingen, es kommt von alleine. Manchmal auch völlig unerwartet.

Wo und in welcher Atmosphäre werden Deine Bücher / Buch geschrieben?
Im Grunde in einer ganz normalen. Ich sitze im Schlafzimmer, wo mein Schreibtisch steht. Es muss absolute Ruhe herrschen. Ich schließe sogar die Tür, wenn meine Katze mich nervt. Sheila weiß dann aber, dass ich meine Ruhe haben will und wartet solange, bis ich wieder rauskomme. Keine Musik, kein Faceboook, nichts was mich ablenkt, bis der Schreibprozess abgeschlossen ist.

Wie läuft der „Entstehungsprozess“ eines Buches bei Dir ab?
Zuerst muss ich eine Grundidee haben, dann werden die Charaktere erstellt und Namen ausgesucht, erste Entwürfe und Ideen notiert. Wichtig sind auch die Ziele meiner Charaktere, denn wenn ich weiß, wer was warum will, kann ich die gesamte Handlung besser planen. Einen Szenen- und Handlungsplan erstelle ich mir auch, damit ich mich nicht verzettel. Der dient ein bisschen als Starthilfe.

Hast Du eine Art Ritual beim schreiben?
Nein, außer man zählt das unmittelbar davor ablaufende dazu. Sehr früh aufstehen, Kaffee machen, Laptop hochfahren und loslegen. Interessant ist auch, wenn ich zu spät aufstehe bzw. aufwache, geht nichts.

Beschreibe Dich sich selber in 3–4 Sätzen
Ich bin freundlich, hilfsbereit und tierlieb. Wenn mir etwas wirklich Spaß macht, bin ich mit Feuereifer dabei. Ich habe viel Verständnis und es dauert lange bis man mich auf die Palme bringt, aber wenn, dann sollte man in Deckung gehen.

Welchen Rat hast Du für jemanden der selber schreiben möchte?
Geduld und Kritikfähigkeit sind die Grundsteine, als Autor. Dann auch den Willen an sich selbst zu arbeiten und sich weiterentwickeln zu wollen. Man soll sich nicht scheuen Hilfe zu holen und auch ein Schreibkurs schadet nicht. Kontakte knüpfen, ob zu anderen Schreibenden oder auch für Recherchezwecke ist nie verkehrt. Keinesfalls sollte man überheblich sein und sich denken, ach das kann ich doch alles. Man darf die Schreiberei nicht unterschätzen. Sie macht Riesenspaß, aber es steckt auch jede Menge Zeit und Arbeit dahinter. Vor allem wenn man etwas erreichen will. Ein paar Tipps für alle, die daran denken zu veröffentlichen und einen Verlag suchen. Keinesfalls einfach irgendwelche Verlage anschreiben, sondern sich überlegen, was und worüber schreibe ich, was habe ich zu erzählen und wo liegt meine Zielgruppe? Dann den passenden Verlag suchen. Wenn man glaubt ihn gefunden zu haben, auf die Homepage gehen und sehen, ob der Verlag überhaupt Manuskripte sucht. Danach habe ich immer zuerst einen höflich E-Mailanfrage gestellt, ob ich eine Leseprobe und Expose senden darf. Denn dann ist es zumindest nicht unverlangt. Hierbei auf Fehlerfreiheit achten. Wenn das Anschreiben bereits vor Rechtschreibfehler wimmelt, landet das Ganze sofort auf dem Ablagestapel. Ein Forum in dem ich sehr viel gelernt habe ist das Deutsche Schriftstellerforum www.DsFo.de. Hier kann man gerade als Neuling sehr viel lernen, Fragen stellen und sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Was erwartest Du von Deiner Zukunft als Autor/in?
Das klingt jetzt vielleicht zu bescheiden, aber ich bin schon froh, wenn es Menschen gibt, die meine Romane gerne lesen und weiterempfehlen. Ein bisschen Bekanntheit schadet nicht, aber ich muss jetzt keine Bestsellerautorin werden. Ich glaube, ich würde den damit verbundenen Schreibstress gar nicht aushalten. Wenn sich meine Romane gut verkaufen und ich Rezensionen erhalte, bin ich schon zufrieden. Meine Intension war und ist es, die Leser von blutigen Vampirromanen zu bedienen, da es damals, als ich anfing mit schreiben, fast nur noch „Kuschelvampirromane“ gab. Davon wollte ich weg. Ein kleiner Traum ist es, wenn man sagen würde: „Du suchst nach einem guten Vampirroman? Dann lies die Bücher von Cornelia Kiener. Die kann ich nur empfehlen.“ Dann ist meine Arbeit nicht umsonst.
Ich habe jetzt bereits Leser, die in diesem Genre sonst nicht bewandert sind und sie sind alle begeistert und warten ungeduldig auf die Fortsetzung. Wenn sich das weiter rumspricht, dass es sich lohnt meine Romane zu lesen, würde mich das sehr freuen. Mehr Lesungen geben und irgendwann im Buchhandel vertreten zu sein ist ein Traum von mir, an dem ich arbeite.

Herzlichen Dank das Du so offen mit Mir über Dich als Autor/in gesprochen haben!
Sehr gerne. Es hat mir großen Spaß gemacht.

Freitag, 23. Juni 2017

Lesen?



Werdet ihr auch manchmal schief angeschaut, weil eure Nase wiedereinmal in einem Buch steckt? Oder belächelt man eure Leidenschaft für Bücher.
Hier 10 wunderbare Gründe, warum man lesen sollte.

1) Lesen kann Alzheimer vorbeugen
Studien zeigen, dass Menschen, die sich in ihrem Leben besonders häufig mit komplexen geistigen Aufgaben beschäftigen und ihr Gehirn immer wieder herausfordern, auch im Alter länger mental fit bleiben. Durch regelmäßiges Lesen und der stetigen Aufnahme neuer Informationen, wird das Gehirn optimal gefordert und das Gedächtnis trainiert, so dass es auch im Alter noch leistungsfähig ist.

2) Lesen reduziert Stress
Das Leben kann ganz schön herausfordernd sein und vielen fällt es schwer, nach einem stressigen Arbeitstag zur Ruhe zu kommen. Lesen kann da Abhilfe schaffen. Menschen lassen ihren hektischen Alltag hinter sich und fliehen in die Welt der Fantasie, in der sie Abstand zu ihrem eigenen Leben finden und sich entspannen.

3) Erweiterung des Wortschatzes
"Lesen bildet", so sagt man. Und tatsächlich: Durch regelmäßiges Lesen erweitert sich der Wortschatz automatisch. Je häufiger man mit unterschiedlichen Wörtern konfrontiert wird, desto leichter prägen sie sich auch ein. Übrigens: Liest man Texte laut vor, gehen Wörter noch leichter vom passiven in den aktiven Wortschatz über.

4) Lesen hilft beim Schreiben
Die University of California hat herausgefunden, dass das Lesen von Romanen auch immer Einfluss auf den eigenen Schreibstil hat. Demnach färbt der Stil des Autors auf die Schreibfähigkeiten des Lesers ab, so dass dieser unbewusst beim Lesen dazu lernt. Er schaut sich Erzähltechniken ab und lässt sich vom Schreibfluss inspirieren.

 5) Lesen hilft beim Einschlafen
Viele Menschen haben Schwierigkeiten beim Einschlafen. Die Geschehnisse des Tages beschäftigten sie noch zu sehr und an Abschalten ist einfach nicht zu denken. Dagegen können Schlafrituale helfen. Nimmt man sich jeden Abend noch ein Buch zur Hand und liest einige Seiten, kommt man nicht nur mental zur Ruhe, sondern gibt dem Abend Struktur und lässt den Tag mit einem entspannenden Ritual ausklingen.

 6) Lesen fördert soziale Kompetenzen
Einer Studie an der New School for Social Research in New York zufolge fördert Lesen das Empathievermögen. Leser lernen durch die Lektüre, sich in ihr Gegenüber hineinzuversetzen und vergrößern damit ihr Verständnis für das Leben anderer.

7) Lesen fördert die Kreativität
Durch das Abtauchen in die Welt der Fantasie wird die Vorstellungskraft geschult. Anders als im Kino sind es die Leser selbst, die die Bilder zum Text entstehen lassen. Schon bei Kindern zeigt sich, dass regelmäßiges Lesen positiven Einfluss auf die Kreativität hat; ihr Einfallsreichtum und Vorstellungsvermögen verbessern sich. Und auch im Erwachsenenalter zahlt sich Kreativität aus, ist sie doch eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Umgang mit Konflikten.

8) Lesen erweitert den Horizont
Ganz egal, ob man seinem eigenen Leben entfliehen möchte oder einfach neugierig ist und andere Menschen und Orte kennenlernen möchte: Lesen ist wohl die günstigste Art zu reisen. Geschichten geben Einblick in das Leben anderer, in ihre Gedanken, ihre Arbeit und Gewohnheiten. Man lernt ferne Orte kennen und erlebt fremde Kulturen. Leser schauen über den Tellerrand und erweitern ihren Horizont.

 9) Lesen fördert die Konzentration
Informationen und Neuigkeiten werden häufig rasch und häppchenartig serviert. Wir klicken uns hektisch durchs Web, lesen hier eine Statusmeldung, dort eine Headline, aktualisieren Twitter und überfliegen die wichtigsten Facebook-Neuigkeiten. Dabei stolpern wir über Katastrophenbilder aus den Nachrichten und schauen noch mal schnell nach dem Wetter. Gewohnt an dieses Tempo, wirkt die Lektüre eines Romans am Feierabend entschleunigend. Dabei entspannt man sich nicht nur, das Lesen fördert auch die Konzentration. Man beschäftigt sich eine ganze Weile mit ein oder derselben Sache.

10) Lesen macht sexy
Laut Umfragen wirken Menschen, die in der Öffentlichkeit lesen, intelligenter. Ein Buch in der Hand macht sie attraktiver und begehrenswerter. Sie vermitteln den Eindruck, dass sie ein interessanter Gesprächspartner sind und Empathievermögen mitbringen.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Hitze


Hitze , Hitze und ich schwitze !
Was macht man bei dem heißen Wetter. Na klar im Gartenstuhl sitze, Füße in einen Eimer Wasser und ein gutes Buch lesen.
Die Auswahl ist groß und ich lese gerade zwei Bücher Parallel.

Zum ersten das wunderbare Buch von Cornelia Kiener , Das Schiksal der Jägerin.
Bis jetzt recht gut geschrieben. Bin gespannt, wie es weiter gehen wird.

Zum anderen das Buch von Jonas Winner, Murder Park. Super spannend und rätzelhaft. Kann es kaum beiseite legen. 

dann warten hier noch zwei rezensionen auf mich, die ich abtippen muss und noch so kleinigkeiten. aber bei der Hitze fällt es schon recht schwer.!!

LG

Samstag, 17. Juni 2017

"Rezi" Alles in Farbe


https://www.amazon.de/dp/3421040648/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1497550699&sr=8-1&keywords=Alles+in+Farbe


Für mich passen Cover und Titel super zusammen, Das Buch liegt gut in der Hand, Papierqualität ist Klasse und auch die Seitengestaltung gefällt mir gut.

"Alles in Farbe" bietet 40 tolle DIY Ideen, die wirklich jeder nachmachen kann. Ob Möbel oder Textilien, für jeden ist etwas dabei.

Nach dem kurzen Vorwort geht die Autorin direkt auf die verschiedenen Materialien und Werkzeuge ein. Alles wir verständlich erklärt .
Das Buch ist in 3 Kapitel aufgeteilt. Dieses gefällt mir persönlich sehr gut. Die bebilderten Schritt für Schritt Anleitungen machen das Nacharbeiten der Projekte einfach. So kommt auch ein Leihe zum gewünschten Ergebnis.

Annie Sloan hat auch ein Register zum nachschlagen , Adressen und eine kleine Danksagung mit ins Buch eingebaut. 

Ich für meinen Teil, kann das Buch jedem empfehlen, der auf DIY steht aber nicht weis wie er anfangen soll.
Ich habe mein erstes Projekt geplant und das Buch hat mich dazu inspiriert.

Donnerstag, 15. Juni 2017

"Rezi" Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge



 Erst muss ich euch mal gestehen, dass komisch ist ein solches Buch zu rezensieren. Denn sind wir mal ehrlich, so wissen wir welches Endes es nehmen wird. Solche eine Geschichte zu beurteilen, die man selbst nicht erlebt hat, ist schon etwas schwierig. 
Trotz allem versuche ich es!!

Der Autor hat mich mit seinem Vorwort schon direkt emotional angesprochen, wodurch ich noch mehr Lust bekommen habe das Buch zu lesen.

Das Buch wird als Roman Verkauf. es handelt sich also nicht um einen Zeitzeugen, der seine Geschichte nieder geschrieben hat. Doch immer wieder hatte ich das Gefühl, mitten drin in einer "Zeitzeigengeschichte" zu sein. Es kam mir so vor das es eine Art Tagebuch war, was ich gelesen habe.

In dem besagten Roman wird die Geschichte von 8 Jungen und ihrer Zeitung "Vedem" erzählt und das natürlich mit allen Höhen und auch Tiefen.
Matteo Corradini hat es bei mir geschafft, das mich dieses Geschichte gefesselt hat.

Ich verrate natürlich nicht zu viel, wenn ich sage, das es kein "Happy End" geben wird. Das sollte jedem klar sein.

Ich habe mich in diese grausame Zeit zurück versetzt gefühlt und habe mit den Protagonisten mit gelitten. 
Der Autor schafft es durch seine Wortwahl und die Szenerie, eine bedrückende Stimmung aufzubauen.

Schön wäre es allerdings gewesen, wenn vielleicht Zeitungausschnitte der "Veden" gezeigt würden.

Ansonsten hat mich die Geschichte so wie der Schreibstil des Autors sehr angesprochen. ich kann es ohne Bedenken weiter empfehlen an Leute, die sich mit diesem Thema beschäftigen.


Montag, 5. Juni 2017

"Rezi" Mein Kopf Mein Herz Mein Weg






Klappentext

Es gibt viele gute Gründe, sich (und anderen) mehr Glück zu wünschen. Die Frage ist nur, wie das praktisch gelingt. Viele Glücksratgeber verhalten sich wie Diätrezepte: Sie erreichen kurzfristige Erfolge, dann kommt der Jo-Jo-Effekt, und es ist schlimmer als vorher oder zumindest nicht besser.
An dieser Stelle setzt Ulrich Hoffmann an. Er kennt diese Effekte und setzt daher anders an. Kleine Übungen, realistische Ziele für spürbare, nachhaltige Wirkungen. Hoffmanns 28-Tage Plan umfasst das Beste, was die Meditation- und Bewusstseinsforschung international zusammengetragen hat. Eingebettet in unterhaltsame Informationen und wissenschaftliche Fakten führt er Schritt für Schritt Verhaltensweisen in den persönlichen Alltag ein, die Glücksgefühle und Glückserfahrungen verstärken.
Der Autor: Ulrich Hoffmann ist Meditation- und Yogalehrer sowie Journalist und Buchautor. Er veröffentlichte bereits mehrere Bestseller. Bei Königsfurt-Urania erschien von ihm Die Meditation-Box Meditationkarten für Anfänger und Wiedereinsteiger.

 Meine Eindrücke

Ich habe das Buch bei einer Leserunde bei LovleyBooks  gewonnen und war schon sehr gespannt. Ja ich habe mich richtig drauf gefreut.
Das Buch an sich liegt gut in der Hand . Das Cover ist ansprechend und auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. 

Es gibt ein kurzes Vorwort und startet dann mit Tag 0. Man wird persönlich angesprochen und muss sich nicht durch Fachchinesisch hindurch kämpfen. 

Jeder Tag ist mit einer Erläuterung und einer kleinen Übung versehen, die wirklich für jeden machbar ist. Mal schwerer mal weniger schwer.
Die kleinen aber für mich feinen Übungen bauen alle aufeinander auf . Sie schaffen in der heutigen , stressigen und rastlosen Zeit eine Art Ruhezone . 

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ob ich glücklicher geworden bin? Hmm... Na glücklicher vielleicht nicht aber definitiv nehme ich viele Anregungen und Ideen mit und das schafft mir  wiederRum eine andere Sicht auf das Große Ganze.
Ich kann schon sagen das ich gelassener geworden bin und auch mehr auf die Kleinen Dinge schaue!

Kann es ohne bedenken weiterempfehlen!



 

Mittwoch, 31. Mai 2017

"Autoreninterview" mit Britta


Die liebe Britta, hat sich meinen Fragen gestellt und es hat wie immer Spaß gemacht!




Autoreninterview


Wolltest Du schon immer Autor/in werden?

Nein, daran gedacht hatte ich nicht direkt, erst als es absehbar war, dass ich regulär nicht mehr arbeiten kann, dachte ich über die Autorentätigkeit nach
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Welches Genre bevorzugst du und warum?

Ich bin Lyrikschreiberin und Krimi-fan und als solche waren die Genres eigentlich vorprogrammiert
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Was genau hat Dich zum schreiben animiert?

Alle meine Bekannten, Freunde und sonstigen sozialen Kontakte, die man ja hat, meinten, ich solle doch ein Buch über mich schreiben, und so wuchs der Gedanke zur Idee und schließlich in meine Biografie, die demnächst erscheint
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Wie heißt dein aktuelles Buch?

Mein aktuelles Werk heißt „Peter, der kleine Katzenkommissar“
als e-book und als Print bei amazon über den @brokatbook-verlag erschienen
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Wie bist du genau auf den „Katzenkomissar“ gekommen?

Die Idee dahinter war, Kinder wieder das Lesen näher zu bringen, und weil ich absoluter Krimi-Fan bin, dachte ich: „warum nicht einen Kater, der ein ganz normaler Kater ist, als Kommissar einzusetzen?“
Denn wer kann Kindern das Lesen schmackhafter machen, als ein Kater, der Abenteuer erlebt?
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Wie gestaltest du deinen Arbeitstag?

Abgesehen von meiner privaten Pflege meines Ehemanns und Vater meiner 2 Söhne 17 und 19 Jahre, die noch zu Hause wohnen, einer , 29 Jahre, ist ja schon ausgezogen, organisiere ich den Alltag so gut es geht, und zum direkten Schreiben komme ich erst nach 22 Uhr, nachdem mein Mann im Bett und die Kinder ruhiger werden
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Hast Du ein Vorbild und wenn Ja wen und warum?

Ja, Vorbilder gibt es viele und die sind so vielseitig wie ich, zb. Udo Lindenberg, weil er dazu steht was er sagt, und wie er was macht, ohne sich um die Meinung anderer zu kümmern, aber auch Helmut Schmidt der eine der Größten Politiker seiner Zeit waren, und auch Wladimir Putin, weil mein Vater in seinem Land die Erdgastrasse baute, wovon er heute profitiert
Alle Persönlichkeiten haben ein gewisses etwas, was mich fasziniert, wo ich Dieter Bohlen nicht vergessen darf, er ist als Poptitan dort angekommen, wo andere nur träumen können
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Was genau hältst du von Buchbloggern und deren „Arbeit“ ?

Buchblogger sind wichtig für jeden Autor, denn jeder fängt mal klein an, und ein Buch verkauft sich nicht von selbst, und sie sind der Puffer zwischen Autor auf der einen und dem Handel etc. auf der anderen Seite, sie stellen Bücher vor, sie übernehmen die werbetechnische Arbeit eines Verlags, ohne sie wäre mancher Autor aufgeschmissen
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Woher genau nimmst Du die Idee zu Ihren Büchern / Buch?

Aus dem realen Leben, gespickt mit genügend Phantasie, die ich ja schon immer hatte, mal mehr oder weniger
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Hast du Dich bei der Ausgestaltung der Charaktere an realen Personen orientiert ?

Ja, da ich in meiner Jugendzeit viel gelesen habe, orientierte ich mich an Antoin Poirot
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Gibt es auch mal „Schreiblockanden“ und wie gehst Du damit um?

Schreibblockaden habe ich auch dann und wann mal, die vergehen so wie sie kamen, aber wenn dann mache ich Pause vom Buch wie man so schön sagt
und lese es noch mal für mich durch, und komme dann ganz von selbst wieder rein
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Wo und in welcher Atmosphäre werden Deine Bücher / Buch geschrieben?

Ich schreibe am Laptop neben meinem Mann, wenn er zb. Fußball schaut, wie die Handarbeit, die Omas so gemacht haben, früher, und abends sitze ich dort wo mein Mann sitzt in der Küche, und schreibe vor mich hin
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Wie läuft der „Entstehungsprozess“ eines Buches bei Dir ab?

Nur im Kopf, denn plotten kann und will ich nicht, denn das würde meine Phantasie blockieren, die ich ja fürs schreiben brauche
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Hast Du eine Art Ritual beim schreiben?

Nein, aber sag niemals nie, vielleicht kommt es noch dazu
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Beschreiben Sie sich selber in 3–4 Sätzen

ich bin eine sensible, aber aufgeschlossene Frau, die weiß, was sie will und was nicht, aber gespickt mit sarkastischem Humor bis zuletzt, Kreative Powerfrau, die niemals aufgibt, denn das kommt in meinem Wortschatz nicht vor, und halte mich nicht auf, wenn ich eine Idee umsetzen möchte.
Ansonsten kann man mit mir Pferde stehlen, herumblödeln, auch wenn ich es affig finde.
Ich bin sehr spontan, wenn es um eine gute Idee geht, diese auszuprobieren und mache auch vor mehreren Versuchen nicht halt.
Aber in allen Dingen, die ich mache, darf eins nicht passieren, dass ich die Kontrolle über mich verliere.

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Welchen Rat hast Du für jemanden der selber schreiben möchte?

Wenn jemand schreiben möchte, sollte er es einfach versuchen, ich war auch vor mehr als einem Jahr noch nicht so perfekt, und hätte nie gedacht, dass ich nach gut einem Jahr so weit kommen würde.
Aber anfangen muss jeder selbst, und warum nicht jetzt und gleich, morgen wissen wir nicht, was noch kommt, also nutzt die Zeit, die ihr habt, solange ihr sie noch nutzen könnt
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Was erwartest Du von Deiner Zukunft als Autor/in?
Als Autorin möchte ich bei meinen Kinder, Enkeln und Nichten und alle, die mich kennen, und kannten im Gedächtnis bleiben, und so wird man noch einiges von mir lesen, vor allem von meinem Kater Peter, der um die Welt reist.
Und falls jemand dieses Interview liest, vielleicht wird „Peter, der kleine Katzen-Kommissar sogar verfilmt, das wäre mein größter Wunsch




Herzlichen Dank das Du so offen mit Mir über Dich als Autor/in gesprochen haben!