Donnerstag, 15. Juni 2017

"Rezi" Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge



 Erst muss ich euch mal gestehen, dass komisch ist ein solches Buch zu rezensieren. Denn sind wir mal ehrlich, so wissen wir welches Endes es nehmen wird. Solche eine Geschichte zu beurteilen, die man selbst nicht erlebt hat, ist schon etwas schwierig. 
Trotz allem versuche ich es!!

Der Autor hat mich mit seinem Vorwort schon direkt emotional angesprochen, wodurch ich noch mehr Lust bekommen habe das Buch zu lesen.

Das Buch wird als Roman Verkauf. es handelt sich also nicht um einen Zeitzeugen, der seine Geschichte nieder geschrieben hat. Doch immer wieder hatte ich das Gefühl, mitten drin in einer "Zeitzeigengeschichte" zu sein. Es kam mir so vor das es eine Art Tagebuch war, was ich gelesen habe.

In dem besagten Roman wird die Geschichte von 8 Jungen und ihrer Zeitung "Vedem" erzählt und das natürlich mit allen Höhen und auch Tiefen.
Matteo Corradini hat es bei mir geschafft, das mich dieses Geschichte gefesselt hat.

Ich verrate natürlich nicht zu viel, wenn ich sage, das es kein "Happy End" geben wird. Das sollte jedem klar sein.

Ich habe mich in diese grausame Zeit zurück versetzt gefühlt und habe mit den Protagonisten mit gelitten. 
Der Autor schafft es durch seine Wortwahl und die Szenerie, eine bedrückende Stimmung aufzubauen.

Schön wäre es allerdings gewesen, wenn vielleicht Zeitungausschnitte der "Veden" gezeigt würden.

Ansonsten hat mich die Geschichte so wie der Schreibstil des Autors sehr angesprochen. ich kann es ohne Bedenken weiter empfehlen an Leute, die sich mit diesem Thema beschäftigen.


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